Samstag, 24. Oktober 2020

Horizont OUTDOOR 2010 - Archiv NATURE.FITNESS.PARK®

im Rahmen der Recherche „Stellplatz und Camping" haben wir diese Messeartikel gefunden. 

Wir sind im Kontakt mit dem Veranstalter Axel Kiefer - hier eine Rückschau 

Horizont OUTDOOR - die Messe zum Mitmachen und Erleben

Auf der Horizont OUTDOOR standen Mitmachen, Ausprobieren und Erleben im Vordergrund, wie Axel Kiefer vom NATURE.FITNESS.PARK® berichtet: "Der Erlebnisfaktor ist für die Besucher einer Messe enorm wichtig. Besonders unsere Biathlon-Anlage war ständig im Einsatz. Aber auch das Kaufinteresse war hier sehr groß, gerade unsere Trendsportartikel wie die Five Fingers Schuhe waren sehr gefragt." Und Jürgen Däggelmann von der Tauchwelt aus Eggenstein erzählt: "Der Ansturm der Besucher auf den Tauch-Pool war enorm." Außerdem gab es die Möglichkeit zum Paddeln auf dem Pool. Uli Maldacker von Ulis Paddel- und Outdoorladen zieht das Fazit: "Die unterschiedlichen Themengebiete der Horizont OUTDOOR ziehen unterschiedliche Besucher an, die sich trotzdem ergänzen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, sich auf dieser Messe zu präsentieren."

Ein überaus positives Fazit zieht die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK), Veranstalter der Horizont OUTDOOR vom 5. bis 7. Februar 2010 in der Messe Karlsruhe: 225 Aussteller präsentierten 20.700 Besuchern ein umfangreiches Angebot rund um Wandern, Trekking, Nordic Walking, Aktivreisen, Radfahren, Caravaning, Wassersport und Angeln.

Outdoor erleben und aktiv sein
Damit wurden die Erwartungen weit übertroffen, sagt Britta Wirtz, Sprecherin der Geschäftsführung der KMK: "Wir haben die Horizont OUTDOOR völlig neu ausgerichtet, weg von
der klassischen Reisemesse hin zu einer Messe, auf der man Outdoor erleben und aktiv sein kann. Mit diesem neuen Produkt sind wir an den Markt gegangen - und wurden von der Resonanz selbst überrascht. Die Mischung aus Erlebnis, Equipment und touristischem Angebot sowie der von uns optimal gewählte Termin betätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Für die Zukunft werden wir die Horizont OUTDOOR als die große, überregionale Aktivmesse rund um die Themen Outdoor, Fahrrad, aktives Reisen, mobile Freizeit und Angeln etablieren."

Jeder Dritte hat etwas gekauft
Diese positive Bilanz unterstützt auch die repräsentative Besucherbefragung: So sind 87 Prozent der Besucher mit dem Angebot der Horizont OUTDOOR zufrieden, jeder dritte Besucher hat etwas auf der Messe gekauft und 80 Prozent der Besucher wollen zur nächsten Horizont OUTDOOR wiederkommen.

Große Nachfrage nach Wanderregionen und Aktivreisen
Die Trendthemen Wandern, Nordic Walking und Trekking waren zahlreich auf der Horizont OUTDOOR vertreten. So gab das Wanderdorf der Zeitschrift "Wandermagazin" mit 25 Partnern wieder viele Informationen und Tipps für eine aktive Urlaubs- und Freizeitgestaltung. Michael Sänger, Chefredakteur "Wandermagazin": "Die Horizont OUTDOOR hatte einen gelungenen Einstand. Das ist der Lohn für ein innovatives Messekonzept. Die Metropolregion Karlsruhe-Kurpfalz hat die mit vielen Outdoor-Aktivitäten aufwartende Messe mit viel Begeisterung angenommen. Wir haben ein sehr kompetentes, hochkarätiges Publikum erlebt." Und Karin Hünerfauth-Brixius, Produktmanagerin "Wanderwunder Rheinland-Pfalz", die zum ersten Mal am Wanderdorf teilnimmt, ergänzt: "Wir kamen mit dem Ziel angereist, auch das Rheinland hier in der Region bekannter zu machen und waren von der großen Nachfrage überrascht. Schon nach dem zweiten Veranstaltungstag hatten wir kaum noch Informationsmaterial. Wir sind mit Sicherheit wieder nächstes Jahr dabei!" Die Horizont OUTDOOR präsentierte aktives Reisen, jenseits des klassischen Strandurlaubs. Angela Reguig, Dr. Koch Reisen, Karlsruhe, erzählt: "Die Messe war sehr gut besucht, und wir haben hier genau unser Zielpublikum für unsere Wander- und Individualreisen gefunden."  



Die nächste Horizont OUTDOOR präsentiert sich vom 4. bis 6. Februar 2011 erneut mit einem umfangreichen Programm rund um Outdoor, Wandern, Radfahren, Caravaning und Angeln in der Messe Karlsruhe.



Eine Mehrheit stellt sich erneut gegen Campingplatz - Waldshut-Tiengen


Eine Mehrheit stellt sich erneut gegen Campingplatz

Im Gemeinderat von Albbruck stoßen auch die abgespeckten Pläne auf Ablehnung / Kritik am Konzept des Antragstellers.

  • Vor drei Jahren, im Juli 2017, hat Stefan Maise erstmals einen Antrag an die Gemeinde gestellt, die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Einrichtung eines Naturcampingplatzes auf seinem Gelände am südöstlichen Ortsrand von Unteralpfen zu schaffen. Vorweg gab es eine Stellungnahme der Genehmigungsbehörde des Landratsamtes, die sich grundsätzlich positiv zu dem Vorhaben äußerte. Auch seitens der Gemeindeverwaltung wurde eine Erweiterung des Angebots an Übernachtungsmöglichkeiten begrüßt. Befürwortet wurde das Vorhaben auch von Wolfgang Pfrommer, Geschäftsführer des Vereins Eco Camping. Erhebliche Bedenken äußerten hingegen die benachbarten Landwirte, die ein großes Konfliktpotenzial auszumachen glaubten. Das Vorhaben scheiterte im Gemeinderat.

Vor allem in den Spitzenzeiten, während des Sommers und der Ernte, seien Lärm- und Geruchsemissionen unvermeidlich: "Wie sollen da die Camper zur Ruhe kommen?" Eine tolle Sache, aber am falschen Ort, so äußerte sich damals der Unteralpfener CDU-Gemeinderat Daniel Moser. Auch nach einem Vororttermin blieben die Fronten verhärtet. Jetzt, nach drei Jahren, hat Stefan Maise einen neuen Anlauf genommen. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekam er die Gelegenheit, sein Projekt erneut vorzustellen: ein Projekt in abgespeckter Form mit deutlich reduzierten Gästezahlen. Statt 150 Personen soll das Gelände nur noch 50 Personen Platz bieten. Das Gelände auf der oberen Seite, in der Nachbarschaft der beiden Aussiedlerhöfe, soll ganz freigehalten und durch einen Grünzaun dicht gemacht werden. Doch auch diesmal fand der Antragsteller keine Zustimmung.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Claus Schlachter erklärte: "Die alte Problematik bleibt weiterhin bestehen, auch wenn in der Planung vieles heruntergefahren wird." In der Nachbarschaft sind zwei Vollerwerbslandwirte, da sei eine Vielzahl von Konflikten programmiert, die man nicht kleinreden könne.

Helga Dietenberger (SPD) sagte: "Auch unsere Einstellung hat sich nicht geändert." Zu befürchten sei, dass nach und nach auch der obere Teil des Platzes belegt werde. Ihre Fraktionskollegin Britta Ebner kritisierte: "Das Konzept ist für mich nicht schlüssig." Da sei alles drin, was gerade schick und modern sei, "wie in einer Haribo-Tüte." Alois Eckert (CDU) meinte, die Topografie sei ungeeignet, ihm käme das wie ein Gemischtwarenladen vor. Marion Kuder (CDU) mahnte, dass jeder seine Position eigenständig finden solle, ohne die Fraktion im Nacken zu spüren. Lothar Schlageter (FWV) befand: Generell wäre ein solcher Platz zu begrüßen, "trotzdem muss über mögliche Konflikte geredet werden". Bei einer Enthaltung stimmten 16 Gemeinderäte gegen den Antrag, fünf stimmten zu.

Das 6000 Quadratmeter große Gelände an der Waldshuter Gass in Unteralpfen wurde als Weidegelände und als Pferdekoppel genutzt. Nördlich und westlich verläuft die Waldshuter Gass, südlich die Obere Lehhalde, eine Stichstraße mit Wohnbebauung. Auf der westlichen Seite befinden sich Grünlandflächen. Grundstückseigentümer ist Stefan Maise. quelle BZ 

Ressort: Waldshut-Tiengen

  • Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der BZ vom Do, 15. Oktober 2020:
  • Zeitungsartikel im Zeitungslayout: PDF-Version herunterladen

Links

Gemeinderat Albbruck 

Gastronomie

Sonstiges: 

Das og. Gelände können Sie auf komoot betrachten 
"Projektgelände für Naturcamping und Naturlehrpfad"